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Dithmarschen: Fitness im Fokus der neuen Fachwarte des KFV

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Dithmarschen: Fitness im Fokus der neuen Fachwarte des KFV

Neben einem ausgeprägten fachlichen Wissen und Können, ist die körperliche Fitness eines Feuerwehrmannes unerlässlich für eine erfolgreiche Ausübung der ihm übertragenen Aufgaben. So sollte neben dem fachlichen Feuerwehrdienst auch ein sportliches Training im Feuerwehrwesen Einzug halten. Im Kreis Dithmarschen setzen sich hierfür die beiden Feuerwehrangehörigen Janna Schmidt (21) aus Rehm-Flehde-Bargen und Svend-Ole Reimers (30) aus St. Michaelisdonn ein. Die Beiden besetzen im Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen die neu eingeführten Positionen der Fachwarte für Feuerwehrsport und Fitness. Neben der klassischen Feuerwehrausbildung interessieren sich Janna und Svend-Ole für diverse sportliche Aktivitäten. Gemeinsam haben beide bei der Deutschen Feuerwehr Sportföderation e.V. durch die erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Lehrgängen die Prüfberechtigung zur Abnahme des deutschen Feuerwehr Fitness Abzeichens erlangt. “Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für eine ausgewogene körperliche Fitness bei den Mitgliedern der Feuerwehren im Kreisgebiet Dithmarschen zu wecken. Hierzu haben wir uns von der Feuerwehrunfallkasse zu sogenannten FitForFire-Trainern’ ausbilden lassen”, betont Svend-Ole Reimers. Keine leichte Aufgabe, da die sportliche Komponente im herkömmlichen Feuerwehrdienst bisher eher eine untergeordnete Rolle spielte. Janna Schmidt hat hier aber schon einige Ideen, um nicht nur auf die Wichtigkeit einer guten Fitness der Feuerwehrangehörigen hinzuweisen, sondern auch das Interesse der Kameraden an der eigenen Fitness zu gewinnen: “Wir werden Kennlern- und Informationstage planen, bei denen die Abnahme des deutschen Feuerwehr Fitness Abzeichens erfolgen kann. Auch ein Staffellauf für Feuerwehren befindet sich bereits in der Planung.”, betont Janna. “Wir betreiben keinen Leistungssport, sondern versuchen lediglich durch gezielte Übungen dem Breitensport gerecht zu werden. Es soll in erster Linie Spaß machen und das Gemeinschaftsgefühl stärken!” Rückendeckung erfahren die beiden Fachwarte durch den Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein sowie die HFUK Nord, der Feuerwehrunfallkasse. Ein Leitfaden für Feuerwehrsport wurde beispielsweise durch die HFUK Nord herausgegeben, denn eine gewisse Grundfitness reduziert merklich die Zahlen an Unfällen im Feuerwehrdienst und Einsatzgeschehen. Janna und Svend-Ole stehen als Fachwarte des Kreisfeuerwehrverbandes interessierten Feuerwehrangehörigen, aber auch den einzelnen Wehren im Kreis beratend zur Seite. Für größere Gemeinden und Städte mit eigenen Sportplätzen oder sogar Turnhallen stehen fast unbegrenzte Möglichkeiten zur Durchführung des Feuerwehrsportes zur Verfügung. Bei den kleineren Gemeinden ist ein Zusammenschluss mehrerer Feuerwehren und eine Bildung von Interessengemeinschaften oft sinnvoll, weiß Janna Schmidt. “Gerne besuchen wir interessierte Feuerwehren in ihren Gerätehäusern und erstellen gemeinsam individuelle Sportkonzepte. Vom Ausdauer-, Kraftsport und Koordinationstraining bis hin zum Mannschaftssport – wir finden gemeinsam die passende Mischung!” erklären die Fachwarte. Letzten Endes kommt der Feuerwehrsport einem nicht nur in der Ausübung feuerwehrtechnischer Tätigkeiten zu gute, sondern kann ebenso ein wohltuender Ausgleich zu einem stressigen Arbeitstag oder zur Vorbeugung gesundheitlicher Probleme durch eintönige Körperbelastungen im Berufsalltag wie zum Beispiel einer überwiegend sitzenden Tätigkeit sein.

Quelle Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen / Feuerwehrpresse.biz

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