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Düsseldorf: Chlorgasalarm durch technischen Defekt

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Düsseldorf: Chlorgasalarm durch technischen Defekt

Der Feuerwehr Düsseldorf wurde am Mittwochmittag ein ausgelöster Chlorgaswarner in einer Schule in Bilk gemeldet. Durch den Leitstellenmitarbeiter wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr sowie der städtische Rettungsdienst zur Brinckmannstraße entsendet. Die ersten Einsatzkräfte trafen bereits nach fünf Minuten an der Einsatzstelle in Bilk ein. Die Erkundung des Einsatzleiters ergab, dass die Chlorgaswarnanlage der Schule Alarm ausgelöst hat. In dem speziell gesicherten Raum befanden sich zwei Chlorgasflaschen. Zu diesem Zeitpunkt musste der Einsatzleiter von einer Undichtigkeit an den beiden Gasflaschen ausgehen. Vorsorglich ließ der Einsatzleiter durch Mitarbeiter der Schule das angrenzende Schulgebäude räumen. Die Schülerinnen und Schüler kamen während des Einsatzes in einem anderen Bereich der Schule unter. Parallel dazu rüsteten sich mehrere Einsatzkräfte mit speziellen Chemikalienschutzanzügen aus – die speziell für Gefahrstoffeinsätze entwickelte wurden. Erst nach diesen, zum Schutz der Einsatzkräfte, notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich betreten und die Ursache für die Alarmauslösung herausfinden. Die mitgeführten Messgeräte der Feuerwehr lösten während der gesamten Kontrolle keinen Alarm aus. Auch bei der genaueren Begutachtung der beiden Chlorgasflaschen konnte keine Leckage gefunden werden, die das Auslösen der hauseignen Warnanlage erklärte. Sodass die Ursache für die Warnauslösung vermutliche auf einen technischen Defekt in der Überwachungstechnik zurückzuführen ist. Ein Mitarbeiter des städtischen Umweltamtes begleitete den Einsatz vor Ort. Auch eine weitere Kontrollmessung ergab ein negatives Ergebnis, sodass die Einsatzstelle nach gut zweieinhalb Stunden an einen Verantwortlichen der Schule übergeben werden konnte. Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Wachen Hüttenstraße, Behrenstraße, Werstener Feld, Posener Straße sowie der Umweltschutzzug der Freiwilligen Feuerwehr. Die letzten Einsatzkräfte kehrten nach gut drei Stunden zu ihren Wachen zurück.

Quelle: Feuerwehr Düsseldorf / Feuerwehrpresse.biz

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