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Eschweiler: Verhältnismäßig ruhiger und gesitteter Rosenmontag

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Eschweiler: Verhältnismäßig ruhiger und gesitteter Rosenmontag

Insgesamt wurden während der 24 Stunden 39 Rettungsdiensteinsätze (Vorjahr 80), wovon 15 „Karnevalseinsätze“ (Vorjahr 49 Stück) waren, von den Einsatzkräften bewältigt, was einen deutlichen Rückgang der Einsatzzahlen bedeutet.

Bei den sanitätsdienstlichen Hilfeleistungen – ohne Transport ins Krankenhaus – war ebenfalls ein Rückgang auf 34 Stück (Vorjahr 39) zu verzeichnen, hierunter fielen z.B. auch Anfragen nach Aspirin aufgrund von Kopfschmerzen, Blasenpflaster aufgrund wund gelaufener Füße oder kleinere Verletzungen, die nur ambulant behandelt werden mussten.

Neben insgesamt rund 60 Feuerwehreinsatzkräften der Hauptwache sowie der Löschzüge Bohl, Kinzweiler, Stadtmitte und Röhe, standen rund 100 Einsatzkräfte der Eschweiler Hilfsorganisationen (DRK, MHD und JUH) mit fast 20 zusätzlichen Rettungsfahrzeugen ständig zur Verfügung, um bei Einsätzen rund um den Zug aber auch beim „normalen Alltagsgeschäft“ – welches natürlich auch noch bewältigt werden musste – sofort einzugreifen.

Erneut wurde neben dem operativen Einsatzstab, der das gesamte Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Hilfsorganisationen im und am Rosenmontagszug koordiniert, ein Einsatzstab „Rosenmontag“ in der Feuerwache eingerichtet, der die Arbeit von Sicherheitsdiensten (Polizei / Security / Ordnungsamt / Feuerwehr / Hilfsorganisationen), Reinigungskräften sowie Karnevalskomitee und Karnevalsgesellschaften unterstützte. Beide Institutionen waren vom frühen Morgen bis gegen 20.30 Uhr tätig.

Zum vierten Mal wurde auch am Rosenmontag eine Einsatzleitung der Feuerwehr auf dem Markt gestellt, die die Arbeit des dort eingesetzten Deutschen Roten Kreuz (Dürwiß und Stadtmitte) bis in die Nacht koordinierte; hierunter fiel auch eine ganztägige Unfallhilfsstelle für den Markt an Rosenmontag. Hier versorgten die eingesetzten Kräfte insgesamt 19 (Vorjahr 20) Patienten.

Nach dem Zugende standen zusätzlich noch bis zu 6 Rettungswagen und 1 Notarzt der Eschweiler Hilfsorganisationen bis gegen Mitternacht zur Verfügung und führten im Bereich Markt / Dürener Str. / Schnellengasse bzw. im Stadtgebiet noch diverse Einsätze durch.

Feuerwehrtechnische Einsätze – neben der Einsatzleitung auf dem Markt – fielen im Prinzip nur aufgrund des Sturmes am Vormittag zwischen 07:30 und 12:30 Uhr an.

Um 07:02 Uhr am Dienstagmorgen rückten nochmals die Kräfte der Wache und der Löschzüge Stadtmitte zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Stolberger Straße aus. Dies stellte sich glücklicherweise als Fehlalarm aus, so dass die Kräfte nach 30 Minuten wieder am Standort waren.

Fazit:
Im Vergleich zum letzten Jahr gingen die Einsatzzahlen deutlich zurück, was u.a. auch auf die wetterbedingt deutlich geringere Besucherzahl des Rosenmontagszuges zurückzuführen ist.

Eine markante Beruhigung des Einsatzgeschehens trat gegen 01:00 Uhr am frühen Morgen ein.

Positiv ist zu erwähnen, dass – analog zu Weiberfastnacht – keine Einsatzkräfte verletzt oder angegriffen wurden und es keine Unfälle von Zugteilnehmern gab. Ebenso waren die Einsatzanlässe „Alkohol“ und „Schlägerei“ deutlich geringer als an Weiberfastnacht.

Quelle: Feuerwehr Eschweiler / Feuerwehrpresse.biz

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