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Eschweiler: Wetterbedingte Sturmeinsätze im Stadtgebiet

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Eschweiler: Wetterbedingte Sturmeinsätze im Stadtgebiet

Die Meteorologen hatten mit Sturmtief Eberhard Sturm und orkanartige Böen bis über 100 km/h Windgeschwindigkeit angekündigt.

Um 12:30 Uhr erfolgte die erste Einsatzmeldung über einen umgestürzten Baum an der Mariadorfer Straße. Noch während die Mannschaft der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache diese Gefahrenstelle beseitigte erfolgten weitere Meldungen über Sturmschäden, so dass erste freiwillige Löschzüge alarmiert wurden. Bis ca. 14:00 Uhr liefen auf der Einsatzzentrale der Feuerwache ungefähr im 5-Minuten-Takt neue Einsatzmeldungen ein, die durch die hauptamtliche Wache und sechs der acht freiwilligen Löschzüge abgearbeitet wurden.

Nach einer kurzen Wetterberuhigung nahmen die Böen ab ca. 15:00 Uhr wieder deutlich an Stärke zu, so dass in der Folge Gesamtwehralarm für die Feuerwehr Eschweiler ausgelöst wurde. Darüber hinaus wurde am späten Nachmittag das THW Eschweiler alarmiert.

Neben zahlreichen Bäumen, die auf Straßen und Gehwege stürzten, waren auch mehrere Häuser betroffen, auf die Bäume gefallen waren. Darüber hinaus mussten lose Gebäudeteile wie Dachziegel, Dachbahnen oder Werbeschilder gesichert oder demontiert werden.

Die Feuerwehr Eschweiler verschonte es leider auch nicht vollkommen. Auf einer Einsatzfahrt wurde von Sturmböen ein Rettungsboot vom Dach eines Feuerwehrfahrzeuges geweht – die Halterung hatte den schweren Böen nicht standgehalten. Das Boot konnte jedoch wieder aufgenommen und befestigt werden.
Weiterhin musste die Drehleiter der Wache an einer Einsatzstelle aufgrund eines technischen Defekts außer Dienst genommen werden. Zur Bewältigung der Einsätze wurde die Feuerwehr Eschweiler am späten Nachmittag/frühen Abend wechselweise durch Drehleitern aus Aachen, Simmerath und Stolberg unterstützt.

Ab 17:00 Uhr flaute der Sturm dann merklich ab und die Einsatzzahlen gingen deutlich zurück. So konnten mit und mit alle freiwilligen Einsatzkräfte in den verdienten Sonntagabend entlassen werden.

Bis 18:00 Uhr wurden über 60 Einsatzstellen durch ca. 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW abgearbeitet.

Quelle: Feuerwehr Eschweiler

 

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