Erdgas

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Erdgas ist ein brennbares Gas, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Häufig tritt es zusammen mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise entsteht.

Die chemische Zusammensetzung schwankt beträchtlich. Ein Hauptbestandteil ist immer Methan. Häufig enthält Erdgas auch größere Anteile höherer Kohlenwasserstoffe (man nennt es dann nasses Erdgas, dies hat nichts mit dem meist auch vorhandenen Wasserdampfanteil zu tun) sowie diverser anderer Gase.

Von großem Wert sind Erdgase, die bis zu sieben Prozent Helium enthalten. Diese sind die Hauptquelle der Heliumgewinnung.

Da das Erdgas in der Regel unter hohem Druck steht, fördert es sich sozusagen von selbst, sobald das Reservoir einmal geöffnet ist.

Die Normdichte liegt zwischen 0,7 g/dm³ (trocken) und 1,3 g/dm³ (nass). Der Heizwert des trockenen Erdgases, welches im Allgemeinen zur Feuerung benutzt wird, beträgt zwischen 16.000 und 32.000 kJ/m³.

In den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Gasversorgung der meisten deutschen Städte von Stadtgas auf Erdgas umgestellt. Dies war ohne größere Umbauten möglich. Allerdings kann aufgrund der geringeren Dichte von Erdgas an Dichtungen von Gasleitungen das Austreten unbedenklich geringer Gasmengen beobachtet werden.

Da Erdgas von Natur aus geruchsneutral ist, werden werden oft Warngerüche hinzugefügt. Typischerweise riecht es dann nach faulen Eiern. Das Verfahren wird Odorierung genannt

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