Löschgruppenfahrzeug 20 (LF 20)

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Das Löschgruppenfahrzeug 20 (LF 20) ist in der DIN 14530 Teil 11 genormt. Es wird vor allem von mittleren und größeren Feuerwehren eingesetzt und dient hier sowohl als selbstständige Einheit der Bewältigung kleinerer Aufgaben oder als taktische Stütze eines Zugs bei größeren Einsätzen. Es verfügt über eine feuerwehrtechnische Beladung, die über die Ausstattung eines LF 10 hinausgeht. Dazu gehören nach jüngster Normausgabe auch eine dreiteilige Schiebleiter, ein Sprungrettungsgerät, vier leichte Chemikalienschutzanzüge sowie zwei Schachtabdeckungen. Optional können beispielsweise eine Tragkraftspritze, ein Schaum-/Wasser-Werfer oder eine erweiterte Ausrüstung für Wasserschadenslagen auf diesem Fahrzeug verlastet sein. Das Fahrzeug verfügt über einen Allradantrieb sowie einen fest verbauten Wassertank von 2.000 Liter Nennvolumen und hat eine zulässige Gesamtmasse von 14,5 Tonnen. Das LF 20 hieß früher LF 20/16 und besaß damals einen Wassertank mit mindestens 1.600 l Volumen; ansonsten sind beide Fahrzeuge aber nahezu identisch. Eng verwandt mit dem LF 20 ist das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (HLF 20), das über eine zusätzliche Ausrüstung zur Technischen Hilfeleistung verfügt.

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