Ölsperre

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Als Ölsperren bezeichnet man Vorrichtungen, die eine Ausbreitung von Öl in offenen Gewässern unterbinden.

Funktionsweise
Da Öl leichter als Wasser ist und daher obenauf schwimmt, stoppt man die Ausbreitung, indem man eine Sperre, die ebenfalls auf der Wasseroberfläche schwimmt, errichtet. Nach einer erfolgreichen Eingrenzung des Ölfilmes kann das Öl abgeschöpft oder mit Ölbindemittel gebunden werden.

Verschiedene Ölsperren
Bei Errichtung der Ölsperren muss man beachten, ob es sich um fließende oder stehende Gewässer handelt.

Bei kleinen Bächen kann relativ einfach eine improvisierte Ölsperre errichtet werden, indem man einen Holzpfosten hochkant quer zur Fließrichtung einige Zentimeter ins Wasser eintauchend über dem Bach befestigt. Somit kann das Wasser unterhalb wegrinnen und das Öl staut sich zurück. Bei stärkerer Strömung kann es notwendig sein, dass man mehrere solche Sperren hintereinander anlegt.

Bei breiteren Gewässern kann man das auch mit B-Druckschläuchen, die man statt mit Wasser mit Luft füllt und auf das Wasser legt und so das Öl vom Wegrinnen hindert.

Nur bei Flüssen oder bei Seen ist es notwendig, dass man fertige Ölsperren verwendet, die im Prinzip auch nur große Luftschläuche sind, die aber mit Booten oder Bojen an ihrem Platz gehalten werden.

Wenn offene Gerinne besonders gefährdet sind, dass Öl hineinkommt, z.B. Regenwasserabflüsse von Autobahnen, so kann man Stellen einrichten, wo bei Bedarf vorgefertigte Platten eingehängt werden.

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