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Hamburg: Explosionsgefahr durch beschädigte Gasleitung

Hamburg: Explosionsgefahr durch beschädigte Gasleitung

Am Freitagvormittag ging bei der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 ein Hilfeersuchen aus Hamburgs Stadtteil Niendorf ein. Ein Bagger hatte im Wernigeroder Weg bei Bauarbeiten eine Gas-Hausanschlussleitung beschädigt, Gas strömte daraufhin aus. Durch die Rettungsleitstelle wurde die Alarmstufe “Technische Hilfeleistung mit Explosionsgefahr” ausgelöst. Der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Stellingen, die Freiwillige Feuerwehr Lokstedt, sowie Spezialkräfte der Technik- und Umweltschutzwache wurden zu der angegebenen Adresse entsandt. Nachdem die Einsatzkräfte eingetroffen waren, wurde eine Sperrzone von 50 Metern um die Schadstelle gezogen, ein dreifacher Löschangriff mit Wasser, Löschpulver und Schaum wurde aufgebaut. Unter umluftunabhängigem Atemschutz ging ein Trupp zur Erkundung und Messung zu der Schadstelle vor. In einem Umkreis von einem Meter wurde ein explosives Gas-Luft-Gemisch festgestellt. Da sich niemand in den angrenzenden Häuser aufhielt, mussten diese nicht geräumt werden. Mithilfe von Holzpflöcken wurde eine provisorische Abdichtung der Schadstelle vorgenommen. Der mittlerweile an der Einsatzstelle eingetroffene Versorger Gasnetz Hamburg konnte mithilfe einer so genannten Quetsche die Leitung komplett schließen und somit einen weiteren Gasaustritt unterbinden. Nachdem alle weiteren Gasmessungen keine Gefährdungen mehr auswiesen, konnten alle Sperrungen aufgehoben werden. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte über eineinhalb Stunden.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 1 Freiwillige Feuerwehr, 1 Führungsdienst (B-Dienst), 1 Umweltdienst, 1 ATF-ELW, 2 Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern Pulver und Schaum, 1 Pressesprecher, insgesamt 26 Einsatzkräfte.

Quelle: Feuerwehr Hamburg / Feuerwehrpresse.biz

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