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Hamburg: Explosionsgefahr – Feuerwehr sichert Gasleck

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Hamburg: Explosionsgefahr – Feuerwehr sichert Gasleck

Am Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 zum Lokstedter Steindamm in Hamburg-Lokstedt gerufen. Bei Erdarbeiten wurde mit einem Bagger eine Gasleitung beschädigt und Gas strömte aus. Durch die Rettungsleitstelle wurde daraufhin die Alarmstufe “Technische Hilfeleistung Explosionsgefahr” ausgelöst. Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, ein Führungsdienst, der Umweltdienst und Abrollbehälter mit Sonderlöschmitteln Schaum und Pulver wurden zu der angegeben Adresse alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, erkundeten sie ein etwa 5 cm großes Leck in einer 80 mm starken Hauptgasleitung. Gas strömte unter Druck aus der beschädigten Leitung aus. In 5 Meter Entfernung zu der Schadstelle konnte mit den Messgeräten der Feuerwehr Hamburg das Erreichen der Explosionsgrenze nachgewiesen werden. Aufgrund der Messergebnisse und der akuten Explosionsgefahr wurden umgehend eine naheliegende Kindertagesstätte und ein dreigeschossiges Wohnhaus evakuiert. Zur Sicherung der Schadenstelle wurde unverzüglich ein dreifacher Löschangriff mit Wasser, Schaum und Löschpulver aufgebaut. Mithilfe eines Wassersprühnebels konnte die Verteilung des Gasaustritts in der Breite begrenzt werden. Nach dem Eintreffen von Gasnetz Hamburg an der Einsatzstelle konnte die Schadstelle freigelegt werden. Die beschädigte Hauptgasleitung war als Gussleitung mit einer innenliegenden Polyethylenleitung ausgeführt. Aus diesem Grund konnte eine Notabdichtung mittels Abquetschung nicht ohne weiteres durchgeführt werden. Die Gussleitung musste zunächst zerstört werden, um an die PE-Gasleitung heranzukommen. Nach der erfolgten, provisorisch gesetzten Abdichtung auf der Gasleitung durch einen Bautrupp von Gasnetz Hamburg, der von Einsatzkräften der Feuerwehr Hamburg unter kompletter Schutzkleidung mit zwei 50 kg Pulverlöschern gesichert wurde, konnte kein Gasaustritt mehr festgestellt werden. Der Umweltdienst der Feuerwehr Hamburg und Kräfte von Gasnetz Hamburg begingen anschließend die evakuierten Gebäude und konnten abschließend keine Gaskonzentration mehr nachweisen. Damit war der Einsatz für die Feuerwehr Hamburg beendet. Für die Dauer des Einsatzes musste der Lokstedter Steindamm komplett gesperrt werden. Der Einsatz für die Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt über dreieinhalb Stunden.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 1 Führungsdienst, 1 Umweltdienst, 2 Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern Schaum und Pulver, insgesamt 26 Einsatzkräfte.

Quelle: Feuerwehr Hamburg / Feuerwehrpresse.biz

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