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Hamburg: Frau aus brennender Wohnung gerettet

Hamburg: Frau aus brennender Wohnung gerettet

Anwohner meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 ein Feuer in einer Erdgeschoss-Wohnung. Feuerschein und Brandrauch seien deutlich erkennbar. Die Bewohnerin solle sich noch in der Wohnung befinden. Aufgrund des Meldebildes alarmierten die Beamten der Rettungsleitstelle eine Löschgruppe, zwei Freiwillige Feuerwehren, einen Führungsdienst (B-Dienst), einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle. Als die Einsatzkräfte wenig später vor Ort eintrafen, stellten sie einen ausgedehnten Wohnungsbrand in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus fest und begannen sofort mit der Menschenrettung durch zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit je einem C-Rohr im Innenangriff. Bereits nach kurzer Zeit gelang es, die Bewohnerin aus ihrer brennenden Wohnung zu retten. Sie wurde direkt an den anwesenden Notarzt und die Notfallsanitäter der Feuerwehr zur rettungsdienstlichen Versorgung übergeben und anschließend mit dem Verdacht einer Rauchgasinhalation in einem Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg, notarztbegleitet, in ein nahegelegenes Krankenhaus befördert. Vier weitere Bewohner aus den umliegenden, teilweise verrauchten Wohnungen konnten im weiteren Verlauf von den Einsatzkräften mit Brandfluchthauben durch den Treppenraum unverletzt gerettet werden. Durch einen umfassenden Löschangriff und schnellen Löscherfolg konnte eine weitere Brandausbreitung in die darüber liegenden Wohnungen verhindert werden. Die anschließenden Nachlöscharbeiten, die Entrauchung des Gebäudes mit einem Druckbelüfter sowie die Kontrolle auf Glut- und Wärmenester mit Hilfe einer Wärmebildkamera dauerten länger Zeit. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben. Insgesamt war die Feuerwehr Hamburg mit 28 Einsatzkräften von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr sowie des Rettungszentrums der Bundeswehr vor Ort im Einsatz.

Quelle: Feuerwehr Hamburg / Feuerwehrpresse.biz

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