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Hamburg: Kampfmittelräumdienst entschärft britische Fliegerbombe

Hamburg: Kampfmittelräumdienst entschärft britische Fliegerbombe

Heute Vormittag wurde im Gut Moor bei Sondierungsarbeiten eine 1000 lbs. britische Fliegerbombe gefunden. Der Führungs- und Lagedienst aus der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg alarmierte nach Eingang der Meldung das Team des Kampfmittelräumdienstes der Feuerwehr zur Einsatzstelle. An der Einsatzstelle stellten die Beamten fest, dass die Bombe aus Sicherheitsgründen vor Ort entschärft werden muss. Der Sprengmeister legte für den Zeitraum der Entschärfung eine Sperrzone von 500 Metern und eine Warnzone von 1000 Metern, sowie eine Luftraumsperrung bis in eine Höhe von 1000 Metern um die Einsatzstelle fest. 55 Personen aus der betroffenen Sperrzone wurden vorsorglich durch Polizei-Einsatzkräfte evakuiert und in sichere Bereiche verbracht. Die Bevölkerung in der Warnzone wurde durch Lautsprecher- und Rundfunkdurchsagen sowie durch Warnapps zu luftschutzmäßigem Verhalten aufgefordert. Weiterhin wurden sämtliche Versorgungsunternehmen informiert und der Individualverkehr durch die Polizei umgeleitet. Eine im Gefahrenbereich verlaufende Bahnstrecke musste während der Entschärfungsmaßnahmen, für den Zeitraum von circa einer Stunde, voll gesperrt werden. Nach erfolgreicher Entschärfung des Blindgängers wurde der Zünder vor Ort durch den Sprengmeister gesprengt. Unmittelbar danach konnten sämtliche Absperrmaßnahmen zurückgenommen werden. Anschließend erfolgten die Zerlegung und der Abtransport der Bombe durch die Beamten des Kampfmittelräumdienstes. Im Einsatz waren insgesamt 22 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg, bestehend aus dem Team des Kampfmittelräumdienstes mit diversen Sonderfahrzeugen, zwei Führungsdiensten (A- und B-Dienst), einem Befehlswagen, der Freiwilligen Feuerwehr Harburg sowie dem diensthabenden Pressesprecher.

Quelle Feuerwehr Hamburg / Feuerwehrpresse.org /.biz

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