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Hamburg: Kohlenmonoxid-Unfall

Hamburg: Kohlenmonoxid-Unfall

Am 29.10.2017 erreichte die Pressestelle der Feuerwehr Hamburg die nachfolgend aufgezeigte Rückmeldung von Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswache Süderelbe:

"Im 1. Obergeschoss eines 3 geschossigen Wohnhauses wurden Anwohner durch CO-Warnmelder alarmiert. Diese wiederum alarmierten die Feuerwehr über Notruf 112. Nach umfangreicher Erkundung durch die Einsatzkräfte und Aufbrechen einer Wohnung im 2.OG konnten in dieser Wohnung stark überhöhte CO-Werte gemessen werden. Ursache war eine defekte Warmwassertherme. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung wurde nicht mehr ansprechbar vorgefunden und sofort, jedoch ohne Erfolg, reanimiert. Alle weiteren Anwohner wurden durch den anwesenden Notarzt untersucht. Feststellung: Keine weiteren Betroffenen in dem Gebäude."

An diesem Einsatz lässt sich sehr gut aufzeigen wie sinnvoll und wichtig der Einbau von CO-Warnmeldern insbesondere im den Wohnbereichen ist, wo Gasthermen zur Erwärmung des Wassers oder als Heizung installiert sind. In der betreffenden Wohnung im 2.OG war kein CO-Warnmelder installiert. Die Bewohnerin wurde nicht gewarnt und die Rettungskräfte der Feuerwehr konnten Sie nicht mehr reanimieren. Dies hätte durch den Einbau von CO-Warnmeldern in der Wohnung verhindert werden können, wie man an den Personen in den Nachbarwohnungen feststellen konnte. Hier waren CO-Warnmelder installiert, die Bewohner wurden rechtzeitig gewarnt und konnten die Feuerwehr und den Rettungsdienst alarmieren.

Unser "DRINGLICGER HINWEIS" an alle Bewohner von Wohnungen mit entsprechenden Heizgeräten oder Durchlauferhitzern: Installieren Sie CO-Warnmelder in Ihren Wohnungen. Ihr zuständiger Schornsteinfeger berät Sie gern. Fragen werden selbstverständlich auch von uns gerne beantwortet. "RAUCHWRNMELDER UND CO-MELDER RETTEN LEBEN" Vielleicht auch Ihres.

Quelle: Feuerwehr Hamburg / Feuerwehrpresse.biz

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