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Hamburg: Zwei Gebäude im Kleingartenverein ausgebrannt

Hamburg: Zwei Gebäude im Kleingartenverein ausgebrannt

Am Mittwochmittag gingen aus der Straße "Am Mühlenfeld" in Hamburg Wilstorf mehrere Anrufe über den Notruf 112 bei der Feuerwehr Hamburg ein. Es wurde eine starke Rauchentwicklung gemeldet, eine Gartenlaube solle in voller Ausdehnung brennen. Durch die Rettungsleitstelle wurden sofort ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, sowie eine Freiwillige Feuerwehr zu der Einsatzstelle alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannte eine Gartenlaube in den Circa-Ausmaßen 5 x 5 Meter in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen auf das angrenzende Behelfsheim, ein aus Stein auf Stein gemauertes Gebäude, mit den Maßen 6 x 10 Meter über. Es wurden zunächst zwei C-Rohre im Innen- und Außenangriff vorgenommen. Die 88-jährige Bewohnerin des Wohngebäudes hatte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können, hatte aber Rauchgase eingeatmet. Sie musste durch Notfallsanitäter eines Rettungswagens versorgt und in Krankenhaus befördert werden. Sie berichtete den Einsatzkräften von einem Heizöltank, der sich im Erdreich unterhalb des Wohngebäudes befand. Auf Grund dieser Gefahrenlage und einer schwierigen Wasserversorgung über lange Wegstrecke, erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe auf "Feuer, 2 Löschzüge mit medizinischem Notfall". Bedingt durch südliche Winde wurde die starke Rauchentwicklung in die Stadtteile Wilstorf, Harburg und in Richtung Eißendorf getragen. Für die Information der Bevölkerung wurden die Warnsystem "Katwwarn" und "NINA" ausgelöst, damit die Bevölkerung Fenster und Türen geschlossen halten sollte. Eine Gesundheitsgefahr durch den Brandrauch bestand nicht, aber eine deutliche Geruchsbelästigung in weiten Teilen des Bezirks Harburg. Während der Brandbekämpfung, die mit insgesamt 3 C-Rohren in drei Brandabschnitten und einem Schaumrohr durchgeführt wurde, stürzte das Dach des Behelfsheimes ein. Der Heizöltank wurde dabei nicht beschädigt. Nach über zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle, die umfangreichen Nachlöscharbeiten dauern zur Zeit (16:30 Uhr) noch an.

Die Polizei wird die Ermittlungen zur Brandursache übernehmen.

Eingesetzte Kräfte: 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 3 Freiwillige Feuerwehren, 2 Führungsdienste (B-Dienst, A-Dienst), 1 Umweltdienst, 2 Wechselladerfahrzeuge mit Abrollbehältern Atemschutz und Mulde, 1 Gerätewagen, 1 Pressesprecher, insgesamt 50 Einsatzkräfte

Quelle: Feuerwehr Hamburg / Feuerwehrpresse.biz

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