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Heiligenhaus: Zwei Feuer in einer Stunde

Heiligenhaus: Zwei Feuer in einer Stunde

Am heutigen Dienstag löschte die Heiligenhauser Feuerwehr zwei Feuer in einer Stunde. Nachdem an der Bahnhofstraße eine Hecke in Flammen stand, brannte es rund eine Dreiviertelstunde später im HeljensBad, der Rettungsdienst versorgte dort parallel eine Person mit Schnittverletzungen. Die Feuerwehr mahnt nochmals zu Vorsicht bei den hohen Temperaturen.

Um 13:18 Uhr am heutigen Dienstag, den 25. Juni alarmierte die Leitstelle des Kreises Mettmann die Feuerwehr Heiligenhaus mit dem Stichwort “Garagenbrand” an die Bahnhofstraße. Ein Anwohner zündete bei der Unkrautvernichtung aus Versehen seine Hecke mit an – schnell hatte die Feuerwehr den Brand im Griff. “Das beherzte Eingreifen von weiteren Nachbarn mit Feuerlöschern hat sehr geholfen – ansonsten hätte die Garage nebenan Feuer gefangen”, schilderte der stv. Leiter der Feuerwehr, Jörg Brunnöhler. Er und seine Mannschaft appellieren an den gesunden Menschenverstand “Bei dieser Trockenheit und den Temperaturen sind Arbeiten mit Gasbrennern im Freien wortwörtlich brandgefährlich. Unser Einsatz hätte vermieden werden können.”

Auf dem Rückweg zur Wache alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr erneut – um 14:05 Uhr meldete die Brandmeldeanlage des “HeljensBad” ein Feuer. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war das Bad vorbildlich geräumt. Nach eingehender Erkundung stellten die Kräfte fest, dass es einen Stromausfall im Bad gab, ebenso roch es im Kellergeschoss verbrannt. Ein Schmorbrand hatte die Trafostation des Schwimmbades erwischt. Ein Trupp mit Atemschutzgeräten flutete den Keller mit einem Kohlendioxid-Feuerlöscher und kontrollierte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle durch den Stromversorger und Badbetreiber übernommen – das Bad bleibt für den heutigen Tag geschlossen.

Noch während des laufenden Einsatzes meldete sich eine Person mit einer Schnittverletzung an der Hand bei den Einsatzkräften. Diese war beim Versuch, über den Zaun des Schwimmbades zu klettern, mit der Hand an einer scharfen Kante hängengeblieben. Der Rettungsdienst versorgte die Person und brachte sie ins Krankenhaus.

Schweißtreibend sind solche Einsätze, weiß Wehrleiter Ulrich Heis zu berichten. “Wir haben uns über Eis und Getränke im Schwimmbad gefreut. Dies ist kein Luxus, sondern dringend notwendig. Selbst, wenn die Einsatzkräfte nur in Bereitstellung sitzen – sie schwitzen in schwerer Feuerschutzkleidung und mit Atemschutzgeräten auf dem Rücken – da verliert der Körper einige Liter Wasser.” Gegen 15:30 Uhr rückten die rund 15 Kräfte wieder ein.

Quelle: Feuerwehr Heiligenhaus / Feuerwehrpresse.biz

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