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Meckenbeuren: Großbrand fordert Feuerwehren über Stunden

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Meckenbeuren: Großbrand fordert Feuerwehren über Stunden

Beim Großbrand eines landwirtschaftlichen Betriebs im Meckenbeurener Ortsteil Sassen kam es am Samstagabend zu einem Millionenschaden. Das aus bisher ungeklärter Ursache ausgebrochene Feuer entwickelte sich durch reichlich Nahrung aus trockenem Stroh und den aus südlicher Richtung wehenden Wind in kürzester Zeit zu einem Großbrand, dem ein großer Teil des landwirtschaftlichen Anwesens zum Opfer fiel. Alle Abteilungen der Freiwillige Feuerwehr Meckenbeuren waren ab 18.15 Uhr im Einsatz und wurden von Einheiten aus Eriskirch, Tettnang, Kressbronn, Friedrichshafen, Markdorf, sowie durch das Flugfeldlöschfahrzeug “Panther” der Werkfeuerwehr Bodensee-Airport Friedrichshafen unterstützt. Insgesamt waren so über 170 Feuerwehrangehörige mit 37 Fahrzeugen in den Einsatz eingebunden. Durch den tatkräftigen Einsatz der Feuerwehren konnten das Wohnhaus des Anwesens, sowie 120 der 160 Tiere des Hofes, zumeist Rinder, gerettet werden. Für 40 Kälber und Rinder kam jede Hilfe zu spät. Für die Löschwasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet, sowie lange Schlauchleitungen vom Fluß Schussen und vom Ortsteil Kau her aufgebaut. Um 22.30 Uhr konnte gemeldet werden, dass der Brand unter Kontrolle ist, die aufwändigen Nachlöscharbeiten ziehen sich noch über die ganze Nacht hin, bis in den Sonntagmorgen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde von der Einsatzleitung eine Warnung für die Bevölkerung über die Warn-App NINA verbreitet, die um 23.50 Uhr wieder aufgehoben werden konnte. Von den Bewohnern des Bauernhofes wurde niemand verletzt, alle Personen wurden vom Notfallnachsorgedienst betreut. Der Rettungsdienst war mit zwei Schnelleinsatzgruppen mit 11 Fahrzeugen und 32 Helfern vor Ort, die auch tätig werden mussten, als sie insgesamt 6 Feuerwehrleute medizinisch zu versorgen hatten, die bei dem Einsatz Kreislaufprobleme bekamen oder eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten hatten. Während der Hauptphase des Einsatzes wurde die Freiwillige Feuerwehr Langenargen zur Wachbesetzung alarmiert und stellte so den Gebietsschutz im östlichen Bodenseekreis sicher. Zahlreiche Schaulustige mit Ihren Autos, angelockt durch die weithin sichtbare schwarze Rauschwolke, erschwerten den Einsatzkräften teilweise das Anrücken auf der Mariabrunner Straße.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V. / Feuerwehrpresse.biz

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