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Mönchengladbach: Verätzungen nach Austritt von Reinigungslösung

Mönchengladbach: Verätzungen nach Austritt von Reinigungslösung

Am heutigen Dienstagabend wurden der Leitstelle der Feuerwehr zwei verletzte Personen in einem Industriebetrieb an der Boettgerstraße gemeldet. Dort war unkontrolliert stark ätzende Reinigungslösung bei Reinigungsarbeiten ausgetreten.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen die zwei betroffenen Personen unter der Dusche, um die Lösung zu verdünnen bzw. abzuwaschen. Beide Patienten wurden umgehend vom Notarzt gesichtet und rettungsdienstlich vor Ort behandelt. Aufgrund einer möglichen Augenverletzung wurde ein Patient anschließend in eine Spezialklinik in Krefeld transportiert. Der zweite Patient wurde in ein städtisches Klinikum transportiert.

An der Austrittsstelle, einer lebensmittelverarbeitenden Maschine, waren durch die Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen erforderlich, da kein weiterer Reiniger austrat und keine unmittelbare Gefahr von dem ausgetretenen Stoff ausging. Der Betreiber wurde aufgefordert, die Verunreinigung umgehend sach- und fachgerecht zu beseitigen. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Betreiber übergeben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen bzw. eingeleitet.

Im Einsatz waren der Lösch- und Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache I, das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache II, die Einheit Neuwerk der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienst der Feuerwehr mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Wechselladerfahrzeuge aus dem Technik- & Logistikzentrum sowie der Führungsdienst der Feuerwehr. Einsatzleiter: Brandamtsrat Daniel Kleinen

Quelle Stadt Mönchengladbach / Feuerwehrpresse.biz

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