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Travenbrück: Zwei “Brotzeit-Hütten” für die Feuerwehren in Stormarn

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Travenbrück: Zwei “Brotzeit-Hütten” für die Feuerwehren in Stormarn

Eine reizvolle Möglichkeit zum gemütlichen Ausruhen nach anstrengender Aus- und Fortbildung bietet sich jetzt den Brandbekämpfern aus Stormarn in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Nütschau. Zimmererlehrlinge des 2. Und 3. Ausbildungsjahres der Baugewerbe-Innung Stormarn übergaben zwei handgefertigte Sitzpavillons an den Kreisfeuerwehrverband. Die aus 1,5 Kubikmeter Lärchenholz gefertigten “Brotzeit-Hütten” wurden durch die Lehrlinge der überbetrieblichen Ausbildungsstelle der Berufsschule Ahrensburg konzipiert; die Kanthölzer im Rahmen eines Maschinenlehrgangs unter Anleitung von Ausbildungsmeister Reiner Solvie zugeschnitten. Auch für den fachgerechten Aufbau der Fachwerk-Pavillons im neu entstandenen Außenbereich der Kantine des Feuerwehr-Ausbildungszentrums sorgten die zwölf Zimmererlehrlinge, die damit ca. 260 Arbeitsstunden pro Hütte in das Ausbildungs-Projekt investiert haben. ” Es ist immer wieder schön, etwas entstehen zu lassen, was dann in der Praxis eine echte Anwendung findet”, sagte Solvie und lobte das Engagement und die Motivation, mit dem seine Lehrlinge ans Werk gegangen sind. “Ein solch gelungenes Projekt ist auch immer Werbung für unseren Beruf”, freute sich der Obermeister der Baugewerbe-Innung Kai Boysen. Noch sind die Dachkonstruktionen der “Brotzeit-Hütten” provisorisch mit Plastikbahnen abgedeckt, doch schon in Kürze werden sie eine Zink-Stehfalzdeckung bekommen. Damit werden die Pavillons eine lange Lebensdauer haben und der Feuerwehr in Stormarn vielleicht 100 Jahre Freude bereiten, sagte Innungs-Geschäftsführer Marcus Krause. “Ich wünsche mir, dass die Hütten in der Kameradschaft gut ankommen!” “Du liebes Glas du musst nur sterben. Bring Glück dem Bau mit deinen Scherben!” Der von Reiner Solvie vorgetragene Richtspruch verfehlte seine Wirkung nicht. Nach dem letzten “Prosit!” zerbrach der Zimmerermeister sein Schnapsglas und besiegelte die Übergabe der Pavillons an den stellvertretenden Kreisbrandmeister Christian Rieken. Der Brauch soll bekanntlich Glück bringen. Rieken bedankte sich im Namen der Feuerwehr für die besonderen Sitz- und Ruhegelegenheiten und machte keinen Hehl daraus, dass das Ausbildungsprojekt der Baugewerbe-Innung und das große Engagement der Jung-Handwerker auch die Kasse des Kreisfeuerwehrverbandes Stormarn schont. Die Feuerwehr bezahlt für die Pavillons nur das Material; alle handwerklichen Leistungen wurden von der Baugewerbe-Innung gespendet.

Quelle Kreisfeuerwehrverband Stormarn / Feuerwehrpresse.org /.biz

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