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Werne: Feuerwehrleute geben alles bei Firefighter Challenge

Werne: Feuerwehrleute geben alles bei Firefighter Challenge
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Werne: Feuerwehrleute geben alles bei Firefighter Challenge

Vier Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Werne messen sich bei der Höinger Firefighter Challenge in Ense-Höingen im Kreis Soest beim sportlichen Wettkampf. Insgesamt traten am Samstag 64 Teilnehmer sportlich gegeneinander an. Konzept dieser Veranstaltung ähnelt der weltweiten TFA-Serie (“Toughest Firefighter Alive”) und kombiniert Feuerwehrtechnik mit sportlicher Leistung in einem Wettbewerb. Kraft und Geschicklichkeit sind gefragt. Die Höinger Firefighter Challenge (HFC) ist ein Feuerwehrsportevent der ganz besonderen Art. Es müssen in Einsatzbekleidung (Einsatzjacke, Einsatzhose, Einsatzstiefel und Einsatzhandschuhen), Feuerwehrhelm und Preßluftatmer drei unterschiedliche Stationen auf Zeit absolviert werden:

Station 1 Reifen kippen – Treckerreifen 4 mal hin und zurück kippen 2. Stockwerk besteigen – Gerüst ins 2. Obergeschoss besteigen und in Leine eingebundenes Schlauchpaket bzw. Schaummittelkanister (20l) ins 2.OG hochziehen B-Mundstück aufschrauben

Station 2 Schläuche ziehen – 2×3 B-Schläuche (je 60m in Buchten gelegt) an die Pumpe ankuppeln und mit Strahlrohren auf volle Länge ausziehen Tunnellauf – Mit Schaummittelkanister (20l) durch einen Tunnel (Länge 5m) hin und zurück kriechen Eskaladierwand – Hinderniswand (3m hoch) überwinden

Station 3 Höinger Force Maschine – Gewicht mit einem Vorschlaghammer bis zur Zielmarkierung schlagen Schläuche einrollen – 2 B-Schläuche einfach aufrollen und in Schlauchcontainer einlegen Dummy tragen – Dummy (50kg) 10 m tragen

Schnellster der Truppe aus Werne beim Höinger Firefighter Challenge war unser Kamerad Lars Wienstroer, der mit Platz 14 einen Platz vor seinem Bruder Nils Wienstroer belegte. Kai Tauchert schaffte Platz 26 von 64. Schnellste Frau des Tages war unsere Kameradin Jessica Sliwiok aus der Löschgruppe Holthausen der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit einer Gesamtzeit von 07:56,18 Minuten.

Gerade Atemschutzgeräteträger arbeiten im Einsatz oft an Ihrer körperlichen Belastungsgrenze. Studien belegen, dass sich gerade untrainierte Freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen oft über der gesundheitlich zuträglichen Grenze im Atemschutzeinsatz bewegen und sich damit selbst schädigen. Jedoch nicht unsere Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Werne. Neben dem regelmäßigen Dienstsport und dem Schwimmen im Solebad gibt es vergünstigte Mitgliedschaften im Fitnessstudio. Die Stadt Werne und der Stadtfeuerwehrverband unterstützen hier finanziell, so dass sich unsere Kameraden fit für den Einsatz halten können.

Auch nächstes Jahr wollen unsere Kameraden und Kameradinnen in Ense-Höingen wieder sportlich ganz oben mitspielen!

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Werne / Feuerwehrpresse.biz

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