Rauchmelder

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Rauchmelder verwenden verschiedene physikalische Effekte zur Erkennung von Brandrauch und Brandgasen und dienen dem Brandschutz.
Der zur Zeit (2004) am meisten verwendete Rauchmelder arbeiten nach dem Streulichtverfahren. Hierbei wird die Reflektion eines Lichtstrahls an der eintretenden Umgebungsluft mit einem lichtempfindlichen Sensor gemessen. Klare Luft reflektiert nicht – befindet sich aber Rauch in der Messkammer wird durch die Staubpartikel etwas Licht reflektiert und der Sensor spricht an.
Alternativ werden auch sogenannte Ionisationsmelder eingesetzt. Diese arbeiten mit einem radioaktiven Strahler und können auch unsichtbare, d.h. nicht reflektierende Brandgase erkennen. Aufgrund der radioaktiven Strahlung werden Ionisationsmelder allerdings nur noch in Sonderfällen eingesetzt, da die Auflagen enorm sind. Das Gefährdungspotenzial eines einzelnen Rauchmelders ist bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und Entsorgung jedoch gering.

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