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Stolberg: Gefahrguteinsatz in Stolberg-Donnerberg

Stolberg: Gefahrguteinsatz in Stolberg-Donnerberg

Die Feuerwehr der Kupferstadt Stolberg wurde am heutigen Donnerstag gegen 10 Uhr zu einer Firma im Gewerbegebiet Steinfurt alarmiert. Während der Verladearbeiten wurde dort festgestellt, dass ein gerade eingetroffener Überseecontainer offensichtlich nicht mit der Ware beladen war, die erwartet und laut Frachtpapieren ausgewiesen war. In dem Container befanden sich rund 11 Tonnen eines weißen, pulverförmigen Stoffs, der weder deklariert noch identifiziert werden konnte. Zudem waren einige der sackweise verladenen Gebinde beschädigt und der unbekannte Stoff trat im Inneren des Containers aus.

Durch die schnelle und korrekte Reaktion der Arbeiter wurde der Container bereits vor Eintreffen der Feuerwehr wieder geschlossen und somit eine potentielle Gefährdung eingedämmt.

Da es sich um einen nicht identifizierbaren, freigewordenen Stoff handelte, wurden gemäß der Alarm- & Ausrückordnung nach dem Stichwort “Gefahrgut 2” neben dem CBRN-Zug der hauptamtlichen Wache mit vier Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften auch die Einheiten Donnerberg, Mitte, Atsch, die Rathausgruppe sowie die Fachgruppe für Gefährliche Stoffe und Güter alarmiert. Seitens der StädteRegion Aachen wurden Fachberater CBRN entsandt. Zudem waren ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz.

Bei dem unbekannten Stoff wurde nach der Erkundung durch das Fachpersonal der Feuerwehr unter Atemschutz und Schutzanzügen eine konkret vorliegende Gefahr ausgeschlossen. Alle Nachweismöglichkeiten zum Ausschluss eines Gefahrstoffs verliefen ohne weiteren Befund, so dass der Einsatz der insgesamt rund 40 Einsatzkräfte nach rund drei Stunden beendet werden konnte.

Der Fahrer des LKW wurde durch den Notarzt gesichtet, zeigte jedoch keinerlei Symptome für eine Erkrankung und Verletzung.

Quelle: Kupferstadt Stolberg (Rhld.) / Feuerwehrpresse.biz

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